K​lostergu​t Landsberg am Lech

Neuigkeiten rund ums Klostergut

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Durchwachsene Silphie- es wird ernst.


Bedingt durch die anhaltende Kälte ein wenig später als geplant wurde

ein kleiner Schritt weg von der übermäßigen Vermaisung der Landschaft

getan. Auf einem Feld in Pitzling wurde zum ersten Mal Mais und

durchwachsene Siphie zeilenweise abgewechselt. Vorteile der neuen

Nutzplanze, die zunächst zur Vergärung zu Biogas verwendet werden soll,

sind zunächst der Beitrag zur Humusanreicherung und damit die Verhinderung der

Nitratausschwemmung. Gedüngt wird das Feld dann mit den Gärresten aus der Biogasanlage. So wird Kreislaufwirtschaft auch im Wasserschutzgebiet ohne Nitratrisiko möglich. Silphie besitzt eine gute Faserqualität, dass sie eigentlich sogar zur Papierherstellung genutzt werden kann. Außerdem leistet ihr Anbau einen Beitrag zur Artenvielfalt.

Das Bild zeigt Christian Leis, den Leiter des Klosterguts (links) und Ulrich Heindl (rechts)von den Stadtwerken Landsberg, die sich sehr für das Projekt eingesetzt haben.


Höchste Warnstufe für Pilzbefall im Wintergetreide

Der Pilz Septoria tritici findet derzeit durch die ständigen Niederschläge beste Entwicklungsmöglichkeiten. Die Folge sind dürre Blätter und hohe Verluste beim Kornertrag.

Wir haben am 20.5. eine Behandlung mit einem Fungizid durchgeführt. Diese wurde in die Nacht verlegt um die wesentlich besseren Bedingungen (kein Wind, keine Thermik, hohe Luftfeuchtigkeit) zu nutzen und so mit deutlich reduzierter Wirkstoffmenge (-25%) die Pflanze (hier Weizen und Dinkel) pilzfrei zu halten.


Erster Verkaufstag 2021 im Hofladen: 16.4.

Endlich geht's dank Gewächshaus wieder los mit der Ernte.
  • Radieschen, Spinat, Salat
Außerdem gibt's vom vergangenen Herbst noch Kartoffel und Zwiebeln.


Da der Covid-19-Inzidenzwert wieder steigt, bieten wir Ihnen an, bestellte Ware abzuholen. Bestellungen bitte bis spätestens 15.4.2021  10.00 Uhr über WhatsApp (Nummer 01711920776)

Wir bitten Sie, bei der Abholung Maske zu tragen!


Die Lösung des nicht ganz ernst gemeinten Rätsels war natürlich "Erdbeeren".

Warum nicht mal mit einem Erfolgserlebnis starten!

Das heutige Wissensquiz

Was wächst da unterm Flies am Erdbeerfeld?
  • Erdbeeren
  • Kartoffeln
  • Feldsalat

Tipp: Nur eine Antwort ist richtig!


Die Lösung gibt's bei der nächsten Aktualisierung der Website!

"Sand" auf dem Acker?

Derzeit finden sich an manchen Äckerrändern große Häufen mit weißlichem Pulver. Was aus der Entfernung an Sand erinnert ist, sind in Wirklichkeit Kalkverbindungen, z.B.  Calciumsulfat CaSO4, auch bekannt unter der Bezeichung Gips. Diese wasserlösliche Form eignet sich besonders gut für die hiesigen Lechschotterböden, bei denen der natürlich hohe Kalkgehalt sehr starke Bindungen mit dem Ausgangsgestein eingeht und somit für die Pflanze schlecht verfügbar ist.

Calciumverbindungen sind ein natürlicher Bestandteil vieler Böden. Calcium ist für die Bildung einer guten Bodenstruktur besonders wichtig. Sogenannte Calciumbrücken schaffen im Boden vorteilhafte Verbindungen zwischen Humus und Ton. und wirken so Bodenerosion und Staunässe entgegen. Außerdem erhöht Calcium im Boden die Aktivität wichtiger Bodenmikroorganismen. Weiterhin verlangsamen die basischen Calciumverbindungen die Bodenversauerung.


Funktionen von Calcium in der Pflanze*

1.  Ca hilft bei der Nitrateinbindung in Proteinstrukturen

2. Ca aktiviert Pflanzenwachstum regulierende Enzymsysteme

3. Ca ist notwendig für Funktionen der Zellwand und für die Zellteilung

4. Ca neutralisiert, gemeinsam mit Mg und K, organische Säuren in der Pflanze

5 . Ca trägt zur besseren Resistenz gegen Krankheiten bei

                         *Quelle: IPNI – International Plant Nutriation Institut

Das gleiche Feld am 15.1.2020  .......

Ramtil wird eingearbeitet.

und am 28.2.2021

Der dort gesäte Weizen geht auf.

Foto:Technologie- und Förderzentrum, TFZ

Durchwachsene Silphie – ein Beitrag zur Diversifizierung in der Produktion von Biogassubstrat

Als Dauerkultur (etwa 10 Jahre) angelegt könnte die bis zu drei Meter hoch werdende Nutzpflanze einen positiven Beitrag zur Umweltbilanz leisten, da sie ab dem zweiten Anbaujahr keine Herbizide und Düngung mehr benötigt. Eine Freude fürs Auge und Bienenweide ist sie allemal. Ein weiterer Vorteil der Pflanze ist ihre Fähigkeit die Feuchtigkeit nicht nur aus dem Boden sondern auch aus den Blattbechern zu beziehen. Die Kosten des Anbaus sind im ersten Pflanzjahr relativ hoch, weil auch noch keine Erträge die Investition ausgleichen können. Dieser Nachteil sollte sich über die lange Nutzung aber wieder ausgleichen. Wenn alles klappt, könnte im Mai 2021 ausgesät werden. Die erste Ernte wäre dann im August 2022 und könnte in der Biogasanlage Vilgertshofen zum Einsatz kommen. Eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Landsberg und der Pöringer Gruppe (Wasserversorgung) ist derzeit geplant. Zusätzlich wird am Hausacker demnächst ein Blühstreifen mit Virginia-Malve als Bienenweide angelegt.

Heizen oder Wolldecke

Derzeit läuft die Brennholzproduktion auf Hochtouren

Februar 2021

Winterruhe - Zeit für alles Mögliche

Januar 2021

Hackschnitz​elproduktion

Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ermöglichen derzeit bodenschonende Waldarbeiten. Deshalb wird jetzt im Januar das Futter für die Heizung im Kloster hergestellt.

Januar 2021

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